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Aktuelle Einsätze der Feuerwehren in NÖ bzw. den einzelnen Bezirken© Gerhard Urschler – FF Krems/Donau 10/11 2008 Franz Eiböck – ein Utzenlaaer Urgestein feiert seinen 60. GeburtstagZur Feier seines 60. Geburtstages am 8. November 2008 hat Franz Eiböck seine Familie, Freiwillige Feuerwehr und die Vereine der Ortschaft in das VAZ Utzenlaa eingeladen. Der Jubilar und seine Gattin wurden durch eine Abordnung seiner Feuerwehrkameraden mit dem alten Löschanhänger von zu Hause abgeholt und nach einer Ortsrundfahrt ins Veranstaltungszentrum geleitet. Nach einer kurzen Begrüßung seiner Freunde und Funktionäre der verschiedenen Vereine, eröffnete der frischgebackene 60er das reichliche und ausgezeichnete Buffet. Im Anschluß überreichten Ortsvorsteher Anton Schwanzer, Feuerwehrkommandant OBI Karl Zimmermann und der Obmann des Sport- und Kegelvereines Johann Mayerhofer schöne Geschenke und bedankten sich beim Gastgeber für die Einladung zu dieser Feier. Vor allem für die aktive Mitarbeit sowie die Teilnahme an vielen Einsätzen, Übungen, Festen und sonstigen Arbeiten wurde ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen. Bei einem „Mensch, bist Du alt“-Spiel und einem „Weltreisenden mit Koffer“ dauerte die Feier bis in die frühen Morgenstunden. Die Familie, alle Freunde und Bekannten wünschen dem Jubilar Gesundheit und alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg. 02/10 2008 Zivilschutz-Probealarm am Samstag, dem 4. Oktober 2008Am Samstag, den 4. Oktober 2008, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" in ganz Österreich ausgestrahlt werden. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundes ministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächen- deckende Sirenenwarnung. Die Signale können derzeit über 8.296 Feuerwehrsirenen, davon 2.400 in Niederösterreich, abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen. Im Katastrophenfall kommt es auf möglichst frühzeitige Information an. Dadurch ist gewährleistet, dass mehr Zeit für Vorbereitungsmaßnahmen zur Verfügung steht. Um nicht wertvolle Zeit ungenützt verstreichen zu lassen, wurde dieses umfangreiche Warn- und Alarmsystem aufgebaut. Auf diesem Link finden Sie die Bedeutung der Zivilschutzsignale: www.ffutzenlaa.com/68.0.html Quelle: www.noezsv.at
29/09 2008 Übergabe der neuen digitalen HandfunkgeräteAm Freitag, dem 26.09.2008 wurden im Feuerwehrhaus Bierbaum/Kleebühel die neue Generation von Funkgeräten an die Feuerwehren des Abschnitts Kirchberg/Wagram übergeben. Nach einer ausführlichen Einschulung an der Bedienung der Geräte - die schon mehr einem Mobiltelefon denn einem Funkgerät gleichen - durch ASB Nachrichtendienst Ernst Mantler wurden die ersten Geräte an die Feuerwehren übergeben. Das neue digitale Funknetz unterscheidet sich dabei grundlegend vom bisher analogen System - eine Verbindung zwischen den beiden Netzen ist dabei rein technisch nicht möglich, weshalb das digitale TETRA-Funknetz ein eigenes in sich geschlossenes System darstellt, das überwiegend für Führungsaufgaben genutzt werden soll. Größter Vorteil der Digitalfunkgeräte ist die Möglichkeit mit anderen Rettungsorganisationen wie dem Roten Kreuz oder der Christophorus-Flugrettungsstaffel sowie der Polizei zu kommunizieren. Weiters stehen nun statt wie bisher einem Bezirkskanal 6 unterschiedliche zur Verfügung um mehrere Einsätze im Bezirk parallel einwandfrei abwickeln zu können. Es wurde zunächst an jede Feuerwehr des Abschnitts Kirchberg/Wagram ein Handfunkgerät ausgegeben. Das zweite Gerät wird mitsamt bestelltem Zubehör im Jänner 2009 ausgeliefert. Textquelle: www.ff-grafenwoerth.at
17/09 2008 Rotes Kreuz: Dringender Blutspendeaufruf
Dramatische Situation in Ostösterreich: Vorrat an Blutkonserven reicht nur noch für zwei Tage Wien (Rotes Kreuz) – „Unser Lagerstand hat die kritische Marke erreicht. Bitte kommen Sie Blut spenden“, ersucht Dr. Eva Menichetti, medizinische Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland, alle gesunden Männer und Frauen ab 18 Jahren dringend um Unterstützung. „Bereits im Juni hat die EURO viele Österreicher in ihren Bann gezogen und etliche Spender sind ausgeblieben. Die darauffolgenden Wochen waren Reise- und Urlaubszeit und somit traditionell eine kritische Phase“, nennt Menichetti die Gründe für den niedrigen Lagerstand, „hinzu kommt noch, dass die Krankenhäuser im Vergleich zum Vorjahr mehr Blutkonserven angefordert haben. “ Derzeit ist die Blutversorgung nur noch für zwei Tage gewährleistet. Die Patienten in Österreichs Krankenhäusern sind stets auf die lebensrettenden Blutkonserven angewiesen. Deshalb bitten wir alle gesunden Frauen und Männer ab 18 Jahren dringend, in den nächsten Tagen Blut zu spenden. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden und Spenden sind durch nichts zu ersetzen. Zur Zeit werden alle Blutgruppen dringend benötigt. Die Wiener Blutspendezentrale in der Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien, ist diese Woche länger geöffnet: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 22.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr. Die nächste Blutspendemöglichkeit in unserer Nähe ist am Samstag, dem 20.09.2008 zu den unten angeführten Zeiten beim Feuerwehrfest der Stadtfeuerwehr Tulln.
Wo sonst noch Blut gespendet werden kann, ist unter www.blut.at oder unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 190 190 abrufbar. Rückfragehinweis: Mag. Andrea Winter Österreichisches Rotes Kreuz Presse- und Medienservice Tel.: +43 1 589 00-153 Mobil: +43 664 823 48 54 E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at 12/08 2008 Überraschungsgast beim Feuerwehrfest in UtzenlaaAm Freitag wurde wie auch in den letzten Jahren ein Nasswettkampf durchgeführt, den die FF Ried am Riederberg vor den Gruppen der FF Johannesberg III + I für sich entscheiden konnte. Auf den weiteren Rängen: FF Johannesberg II, FF Neustift im Felde, FF Kottingneusiedl, AFK Kirchberg/Wagram, FF Neudegg, FF Dobermannsdorf. Als Überraschungsgast beim diesjährigen Fest der Feuerwehr erschien ganz unangekündigt der Linzer Altbischof Maximilian Aichern und hielt gemeinsam mit GR Pfarrer Ludwig Gnan die Feldmesse am Sportplatz ab. Im Anschluss daran wurden von Kommandant OBI Karl Zimmermann jun., Abschnittskommandantstellvertreter ABI Christian Burkhart und LAbg. Helmut Cerwenka Ehrungen für 50jährige Tätigkeit in der Feuerwehr Utzenlaa an die Herren Emmerich Zens und Karl Detter sen. überreicht. Die Kameraden der FF Utzenlaa gratulieren nochmals ganz herzlich dazu. Die Freiwillige Feuerwehr Utzenlaa dankt allen Gästen für den zahlreichen Besuch bei Feuerwehrfest 2008 und freut sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
12/03 2008 Übergabe der neuen Einsatzbekleidung für die Atemschutzgeräteträger am 11.03.2008Im Anschluss an die Schulung „Einsatztaktik bei Hybridfahrzeugen“ am 11. März 2008 wurde die neue Einsatzbekleidung (Details unter Ausrüstung / Einsatzbekleidung) an alle Atemschutzgeräteträger übergeben. Mit dieser neuen Einsatzbekleidung, welche die höchsten Schutzstufen nach EN 469 in allen Kategorien erfüllt, sind die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa in Zukunft bestens geschützt.
06/03 2008 Neuer S5-Alarmplan seit 29.02.2008 gültigQuelle: www.afkdo-kirchberg.at/attachments/049_Alarmplan_S5_Stockerau-Krems_290208.pdf
14/02 2008 Ankauf von neuer Einsatzbekleidung und HohlstrahlrohrenIm Zuge einer Chargensitzung der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa entschloss man sich zum Ankauf von Einsatzhosen der Fa. Rosenbauer für alle Atemschutzgeräteträger, um diese im Falle eines Innenangriffs bei einem Brandeinsatz optimal zu schützen. Diese neue Einsatzbekleidung erfüllt die höchsten Schutzstufen nach EN 469 in allen Kategorien. Im selben Zug wurden auch 3 Stk. Flammschutzhauben oder auch Hitzeschutzhauben genannt – ebenfalls als zusätzlichen Schutz für die Atemschutzgeräteträger – angekauft. Diese werden in Zukunft am Kleinlöschfahrzeug bei den Atemschutzmasken platziert. Zu guter Letzt wurden auch 2 Stk. Hohlstrahlrohre der Fa. Rosenbauer mit Literleistungen von 50-100-150-230 l/min. bei RB100 bzw. 115-230-360-475 l/min. bei RB101 angekauft. Dazu auch unser Vergleichstest: www.ffutzenlaa.com/index.php und die genaue Definierung eines Hohlstrahlrohres: www.ffutzenlaa.com/index.php Quelle: www.rosenbauer.at 18/01 2008 Fortbildung für die Leiter des VerwaltungsdienstesDie jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Leiter des Verwaltungsdienstes der Feuerwehren hat am 17.01.2008 im GH Strell in Ruppersthal stattgefunden. Hauptthema dieser Fortbildungsveranstaltung war das Vorstellen der neuen Möglichkeiten des Verwaltungsprogrammes FDISK.
Dabei wurden Lehrgangsanmeldungen in der Landesfeuerwehrschule und zu Abschnitts- bzw. Bezirkslehrgängen präsentiert. Die Eingabe der Anträge für Auszeichnungen war ebenso ein Thema wie die Eingabe der Mitgliederdaten. An diesen Veranstaltungen haben neben den Leitern der Verwaltung auch zahlreiche Feuerwehrkommandanten und deren Stellvertreter teilgenommen. Abschnittsverwalter HV Anton Kiener informierte über allfällige Themen der Verwaltungsaufgaben. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Franz Schneider referierte über Ansuchen für Fahrzeugankäufe und wichtige Problemstellungen für Feuerwehrkommanden.
Bei der Fortbildungsveranstaltung in Ruppersthal wurden auch die Ergebnisse der Inspektionsübungen 2007 präsentiert und besprochen. Abschnittssachbearbeiter Friedrich Ploiner analysierte die von den Übungsbeobachtern ausgewerteten Ergebnisse. VI Georg Hagl informierte zu anstehenden Themen seitens der Bezirksverwaltung und Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Thallauer referierte über landesweite Themen wie die Umstellung auf das digitale Funkwesen und den Wasserdienst. Quelle: www.bfkdo-tulln.at 18/01 2008 Test neuer Hydraulik-Singlekupplungen für das Feuerwehrmagazin „BRAND AUS“Bei Einsätzen und Übungen mit hydraulischen Rettungsgeräten kommt es immer wieder zu Problemen. Vor allem beim Verbinden und Trennen der Hydraulikkupplungen sowie das unmögliche Hantieren wenn Leitungen unter Druck stehen. Beim Verdrehen der Hydraulikgeräte während der Einsatztätigkeit, kommt es durch das Entstehen von „bockigen“ Schlingen im Schlauch zu Belastungen der Schläuche und Verschraubungen sowie zu Verletzungsgefahr.
Die Feuerwehr Ollern führte für die Feuerwehrzeitschrift „Brand Aus“ einen Test mit den neu auf den Markt gekommenen Singlekupplungen für Hydraulische Rettungsgeräte durch. Sämtliche Erfahrungen mit den ständigen Erschwernissen beim hantieren mit Spreizer, Schere und Zylinder wurden eingebracht und durchgespielt. Erfahrene Feuerwehrmitglieder anderer Wehren wurden ebenfalls beigezogen.
Testergebnis: Die Koaxialkupplung mit Bajonettverschluss lässt sich sehr leicht trennen und verbinden, das Kuppeln ist auch bei anstehendem Druck sehr leicht möglich. Eine einfache Bedienung, auch mit Schutzhandschuhen ist gegeben. Wechseln von Geräten, im Einsatz meist unter schwierigen Umständen, ist unproblematisch. Als großer Vorteil hat sich erwiesen, dass das Verdrehen der Schläuche welche auf Grund von Bewegungen der Einsatzmannschaft entsteht, wegen der freien Drehbarkeit um 360°, Schlinge leicht auszudrehen sind bzw. fast nicht entsteht. Die Gefahr des Abknickens der Schläuche wir minimiert. Die Testpersonen sind vom Ergebnis hellauf begeistert. Sämtliche bisher aufgetretene Probleme sind mit der Verwendung der Singlekupplungen zum größten Teil beseitigt. Mit diesen Kupplungen sind Hydrogeräte der Firmen Weber und Lukas kombinierbar. Das Vebinden und Trennen der Hydraulikkupplungen ist auch unter Druck sehr leicht und einfach. Ausdrehen von Schlingen ist auf Grund der Drehbarkeit der Kupplung möglich. Ein Verdrehen bei Bewegungen gibt es nicht mehr. Das Bezirksfeuerwehrkommando wird bei der Kommandantenfortbildung als Programmpunkt eine praktische Vorfürung dieser Kupplungen anbieten. Bei Interesse ist eine Ankaufaktion innerhalb des Bezirkes ebenfalls geplant. Quelle: www.bfkdo-tulln.at 07/01 2008 Besucherstatistik unserer Homepage im Jahr 2007Seit dem Start unserer Website im Februar 2005 konnten wir schon insgesamt 22.082 Besucher (Stand: 07.01.08) über das Feuerwehrgeschehen in Utzenlaa informieren. 07/01 2008 Mitgliederhauptversammlung am 06.01.2008Die Mitgliederhauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa im Jahr 2008 wurde nun schon zum zweiten mal im großen Schulungssaal des Neubaus abgehalten. Kommandant OBI Karl Zimmermann konnte dazu Herrn Bürgermeister Karl Solich, Abschnittskommandant BR Franz Schneider und 23 Kameraden begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden folgte der Kassabericht durch den Leiter der Verwaltung und der Bericht der Kassaprüfer. Im Anschluss an die Grußworte des Herrn Bürgermeisters Solich und des Herrn Abschnittskommandanten Schneider folgte der Tätigkeitsbericht (Fotoshow mittels Beamer) des abgelaufenen Jahres durch OBI Karl Zimmermann und V Reinhard Eiböck. Nach dem Budgetvoranschlag für 2008, den restlichen Tagespunkten und einem Film über das Bewerbsjahr 2007 ging die diesjährige Mitgliederhauptversammlung bei gemütlichem Beisammensein zu Ende. 23/07 2007 Notfall-Pocketcard – Basisreanimationsmaßnahmen„Hand auf Herz!“ Stellen Sie sich vor, Sie warten zusammen mit ein paar Freunden an einer Haltestelle auf den nächsten Bus. Mit den Gedanken sind Sie schon bei der heute Abend stattfindenden Feuerwehrübung. Plötzlich sinkt vor Ihren Augen ein älterer Herr zusammen und bleibt regungslos am Boden liegen. Die anderen schauen Sie sofort mit großen Augen an – „Du bist doch bei der Feuerwehr – was sollen wir machen?“ Natürlich haben Sie im Zuge der Ausbildung schon einmal gelernt wie eine Reanimation abläuft, aber in diesem Moment sind Sie völlig perplex. Der Puls schlägt Ihnen bis zum Hals und in Ihrem Kopf herrscht ein heilloses Durcheinander. Doch mit dem richtigen Algorithmus ist alles nur halb so schwer. Hier können Sie sich die Notfall Pocketcard von Brandaus downloaden. Es stehen Ihnen zwei Versionen zum Download zur Verfügung: Basisreanimation Basisreanimation mit Defibrillator (AED)* Bitte beachten Sie, dass leider immer noch einige AED Geräte im Umlauf sind, bei denen eine Softwareumstellung auf die aktuelle Lehrmeinung, die seit Jänner 2005 Gültigkeit hat, noch nicht erfolgt ist. Dies bedeutet für den Anwender, dass Sie das Gerät auffordert den Puls zu überprüfen und die Herzmassage und Beatmung im Verhältnis 15:2 durchzuführen. Laienhelfern wird empfohlen in diesem Fall den Anweisungen des AEDS zu folgen, auch wenn dies nicht mit den aktuellen Richtlinien übereinstimmt. Sie sollten sich daher informieren, ob das Softwareprogramm ihres AED Gerätes bereits nach den neuen Richtlinien upgedatet wurde, bzw. ein Update veranlassen. Etwa 700.000 Personen sind in Europa, davon 15.000 in Österreich, jährlich vom plötzlichen Herztod betroffen. Rund 40 % der Betroffenen weisen als ersten aufgezeichneten Herzrhythmus Kammerflimmern auf. Viele dieser Menschen könnten überleben, wenn anwesende Zeugen sofort, dh bei noch vorliegendem Kammerflimmern, mit Reanimationsmaßnahmen beginnen und eine elektrische Defibrillation durchführen würden. Die Basis-Reanimationsmaßnahmen (Herzdruckmassage und Beatmung) sind sowohl für Laien als auch medizinisches Fachpersonal wichtig und stellen die Grundlage der Wiederbelebung dar. Ist der Einsatz eines automatischen Defibrillators (AED) innerhalb von drei bis fünf Minuten nach Kollaps möglich, so können in Kombination mit den Basismaßnahmen Überlebensraten von 49 – 75 % erzielt werden. Jede Minute um die die Defibrillation verzögert wird reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 – 15 %. Die wesentlichen Punkte im Überblick: Sobald in Patient nicht ansprechbar ist und keine normale Atmung vorliegt, beginnen Sie sofort mit der Durchführung der Reanimationsmaßnahmen. Nach Eintreten des Kreislaufstillstandes wird beim Erwachsenen sofort mit 30 Herzdruckmassagen begonnen. Die Thoraxkopmressionen sind wichtiger als eine initiale Beatmung. Legen Sie zur Durchführung der Herzdruckmassage ihre Hände in die Mitte des Brustkorbes des Patienten und drücken Sie das Brustbein 4 – 5 cm ein. Jede Notfallbeatmung wird über eine Sekunde durchgeführt. Das Verhältnis der Herzmassage zu Beatmung beträgt 30:2 Reglose Patienten, die nicht normal atmen, müssen reanimiert werden! Quelle: LM Mario Krammel, FF Gänserndorf & www.brandaus.at
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