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18/09 2017

Grundausbildung „Die Gruppe im Technischen Einsatz“

Am Samstag, dem 16. September 2017 wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa Theorie- und Praxiseinheiten mit dem Themenschwerpunkt „Die Gruppe im Technischen Einsatz“ durchgeführt. Mit dabei waren 6 neue Feuerwehrmitglieder aus unserem Unterabschnitt, welche diese Schulungen und praktischen Übungen für ihre Truppmannausbildung benötigen.

Das bei der Theorieeinheit von Vortragenden OBI Johann Mayerhofer gelernte, wurde anschliessend in die Tat umgesetzt.

Wir wünschen den neuen Feuerwehrmitgliedern alles Gute für ihre weitere Ausbildung im Feuerwehrdienst!









21/05 2017

Leistungstest für Atemschutzträger (Finnentest) erfolgreich durchgeführt

Bei der Feuerwehr Utzenlaa stellten sich gestern Abend die ersten Atemschutzträger dem neu eingeführten Fitnesscheck, auch Finnentest genannt.

Der Atemschutzleistungstest dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung) sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen.

Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutz-Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz. Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen. Die Anforderungen sind für Frauen und Männer gleich.

Für den Test hat jeder Atemschutzgeräteträger 14,5 Minuten und eine Füllung des Pressluftatmers Zeit. Wird eine Station schneller absolviert als vorgegeben, verbleibt die Restzeit als Pause bis zum Start der nächsten Übung.

Die Stationen sind:

Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern - Zeit 4 min

100m gehen mit Kanister (je 16 kg) und 100m gehen ohne Kanister

Station 2: Stiegen hinauf und heruntersteigen - Zeit 3,5 min

ca. 180 Stufen (90 hinauf und 90 hinunter)

Station 3: Hämmern eines LKW-Reifen - Zeit 2 min

Mit einem Vorschlaghammer muss ein LKW-Reifen über eine Strecke von drei Metern geschlagen werden

Station 4: Unterkriechen und übersteigen von Hindernissen - Zeit 3 min

Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60cm hohe Hindernisse aufgebaut. Diese Hindernisse müssen in drei Durchläufen abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden

Station 5: C-Schlauch einfach rollen - Zeit 2 min

Ein C-Schlauch muss einfach aufgerollt werden, dabei darf sich das Ende nicht von der Stelle bewegen

Nach anfänglicher Skepsis sind nach Durchführung des Tests die Teilnehmer positiv eingestellt. Nachdem der Test auch als Übung für den Geräteträger zu werten ist, wird neben dem Fitness Check auch der Umgang mit dem Gerät beübt.

Grundsätzlich eine gut durchdachte Anordnung von realitätsnahen Szenarien welche Aufschluss über die subjektive, individuelle Leistungsfähigkeit des Atemschutzgeräteträgers gibt. Diese Info ist für den Atemschutzwart bzw. Feuerwehrkommandanten genauso wie für den Träger selbst sehr nützlich und interessant.

Die einzelnen Stationen waren für die angetretenen Träger ohne große Probleme zu bewältigen. Voraussetzung dafür ist natürlich eine gewisse körperliche Grundkondition. Ohne diese stellen die eng aneinander liegenden Stationen, unter Zeitdruck bzw. ohne fix einkalkulierte Pause, sicherlich eine Herausforderung dar, der realistisch gesehen nicht jeder AS-Träger gewachsen sein wird. Viele Fehlinformationen diesbezüglich erzeugen bei dem einen oder anderen Kameraden Versagensängste und Irritationen. Machbar,- und trainierbar ist der Test auf alle Fälle. Man muss sich dafür viel Zeit nehmen und sich eventuell auch über die Zusammenstellung des zum Test anzutretenden Trupps, Gedanken machen. Die Durchführung der Testläufe sollte in einem kleinen Rahmen (ein AS-Trupp sowie ein Testleiter) stattfinden um sich die notwendige Zeit für Erklärungen, Reflexionen und Evaluierungen nehmen zu können.

Die zeitliche Komponente, bezogen auf Vor,- und Nachbereitungsarbeiten sowie dem zusätzlichen administrativen Aufwand, sollte anfangs nicht unterschätzt werden. Für den ohnehin bereits dicht gedrängten Alltag einer modernen, schlagkräftigen Freiwilligen Feuerwehr stellt der Finnentest sicherlich eine zusätzliche Herausforderung dar.

(Text: www.ff-neuzeug.at)









09/03 2017

Chargenfortbildung des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/Wagram

Die jährliche Fortbildung für Chargen und Sachbearbeiter des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/Wagram fand heuer am 08.03.2017 in Grafenwörth statt. Neben zwei Einsatzanalysen standen vor allem Neuigkeiten aus dem Feuerwehrwesen auf dem Programm. Ca. 80 Feuerwehrmitglieder aus dem Bereich des Abschnitts Kirchberg waren der Einladung gefolgt - ein historischer Höchststand!

Im ersten Tagesordnungspunkt brachte V Ing. Manfred Ploiner eine taktische Analyse von zwei Einsätzen in Deutschland. Neben der Aufarbeitung eines Brandeinsatzes bei dem ein Feuerwehrmitglied getötet wurde, war auch die Videoaufzeichnung eines Brandes mit mehreren gut dokumentierten Brandphänomenen Thema des Vortrags (mit freundlicher Genehmigung der Feuerwehr Osnabrück).

Anschließend brachte HBI Friedrich Ploiner jun. Neuerungen am Sachgebiet Ausbildung mit Fokus auf die Grundausbildung in seinem Vortrag und BR Christian Burkhart hatte neben allgemeinen Informationen auch eine Fragenrunde zur "Atemschutzuntersuchung neu" vorbereitet.

Nach ca. 2 Stunden war die Fortbildung offiziell beendet. Aber auch im Anschluss fand noch ein informeller Austausch im gemütlichen Rahmen statt.

(Text & Fotos: V Ing. Manfred Ploiner, Feuerwehr Grafenwörth)