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17/11 2008

Sicherheitstraining für Atemschutzgeräteträger am 15.11.2008

Gleich mehrere Feuerwehren nahmen am Samstag, dem 15. November 2008 die Gelegenheit wahr, für ihre Atemschutzgeräteträger eine intensive und praxisnahe Ausbildung durchzuführen. Hierzu konnte als kompetenter Partner der Verein "ready4fire" - Verein zur Förderung der Feuerwehrausbildung www.ready4fire.at gewonnen werden. Dieser - aus fachkundigen und engagierten Feuerwehrmitgliedern aus verschiedenen Bundesländern bestehende - Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Feuerwehren ein erweitertes Angebot zur Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern und Führungskräften anzubieten.

Die 51 Feuerwehrmitglieder von den Feuerwehren Gösing, Engelmannsbrunn, Oberstockstall, Grafenwörth www.ff-grafenwoerth.at, Altenwörth, Kirchberg www.ffkirchberg.at, Jettsdorf www.ff-jettsdorf.info, Königsbrunn, Feuersbrunn www.ff-feuersbrunn.at, Mitterstockstall, Utzenlaa und Ruppersthal wurden zu Beginn in einem Theorievortrag über die Risiken im Innenangriff und moderne Methoden diesen Gefahren zu begegnen unterrichtet und erhielten am Anschluss eine Belehrung zum Thema "Sicherheit bei Heißausbildungen".

Dann wurden die Feuerwehrleute aufgeteilt. Im Stationsbetrieb wurde Strahlrohrtraining, ein Theorievortrag über Druckbelüftung und - das unumstrittene Highlight des Tages - ein Durchgang in der mobilen Wärmegewöhnungsanlage angeboten. Beim Strahlrohrtraining konnten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Hohlstrahlrohren und deren gezielter Anwendung vertraut machen. Dass dies eine sehr nasse Angelegenheit war störte die Teilnehmer, welche sichtlich ihren Spaß dabei hatten, nicht. Für eine andere Gruppe wurde währenddessen Unterricht zum Thema "Taktische Ventilation - Druckbelüftung" gegeben. Auch hier wurde wieder sehr anschaulich und engagiert Wissen über neueste Erkenntnisse auf diesem Sektor an den Mann (und auch an die Frau!) gebracht.

Höhepunkt der Ausbildung waren jedoch zwei Durchgänge in der mobilen holzbefeuerten Wärmegewöhnungsanlage (mWGA) von www.ready4fire.at. In insgesamt drei Containern wurden die Teilnehmer vor anspruchsvolle Aufgaben gestellt, die es mit dem frisch erworbenen Wissen um Suchtechniken, Sicherheit und Strahlrohrführung zu bewältigen galt. Container 1 diente zur Übung der Truppkoordination (Gang durch einen "Käfig") sowie zur Demonstration von Wärmeschichten. Im bereits deutlich wärmeren Container 2 war - nach einer ausführlich beübten Türöffnungsprozedur - eine Wohnung nachgebildet, wo es eine vermisste Übungspuppe zu lokalisieren galt. Die Königsdisziplin jedoch "lauerte" im Container 3 auf die Teilnehmer: ein brennender Palettenstoß, der die Umgebungsluft auf etwa +250°C aufheizte diente dort als Übungsobjekt zur Demonstration div. Brandeffekte und Löschmaßnahmen.

Im ersten Durchgang wurden die Teilnehmer von einem Trainer geführt, der die gesammelten Eindrücke erklärte und wenn nötig auch Hilfestellung gab. Der zweite Durchgang wurde dann einige Minuten später von den Teilnehmern selbst bestritten und erst später vom Trainer aufgearbeitet - natürlich war auch hier ständig aus Sicherheitsgründen ein Trainer bei den Feuerwehrleuten.

Sehr viel Wert wurde dabei auf Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer sowie auf die Schonung der eingesetzten Ausrüstung gelegt. Ständiger Funkkontakt der Trainer, eine moderne Atemschutzüberwachung sowie zahlreiche Sicherheitsmechanismen wie 2 Sicherungsrohre, ein einsatzbereiter Sicherheitstrupp und die nach DIN gebaute Anlage bilden dabei die Eckpfeiler. Auch auf das korrekte An- und Ablegen der Ausrüstung wurde ebenso wie auf den ausreichenden Flüssigkeitskonsum größter Wert gelegt.

Die individuell aufgebaute Fachausbildung bei www.ready4fire.at stellt hierbei die optimale Ergänzung für frisch gebackene Atemschutzträger und Führungskräfte dar. Im mündlichen und schriftlichen Feedback zeigten sich die Teilnehmer fast ausnahmslos schwer begeistert von der gebotenen Ausbildung und äußersten vielfach den Wunsch nach "mehr" bzw. intensiveren Übungsmöglichkeiten auf diesem Sektor. Dem Trainerteam und der Organisation wurde dabei ausschließlich eine hohe Kompetenz, "Schmäh" und ein freundliches Auftreten bescheinigt.

Seitens der Feuerwehr Utzenlaa nahmen 3 Mitglieder (FM Thomas KORNER, BM Karl HUMPELSTETTER und V Reinhard EIBÖCK) teil.

Text- und Bildquellen: Abschnittsfeuerwehrkommando Kirchberg/Wagram, Jürgen Pistracher, Friedrich Ploiner, ready4fire.at















06/09 2008

ÖBB-Schadstoffeinsatzübung am Bahnhof Großweikersdorf am 05.09.2008

Freitagabend, dem 5. September 2008 hatten die Freiwilligen Feuerwehren Absdorf und Utzenlaa wieder die Gelegenheit, eine gemeinsame Einsatzübung am Gleisbereich durchzuführen. Hierfür wurden von den Österreichischen Bundesbahnen zwei Personen- und ein Übungskesselwaggon bereitgestellt.

Ausgangslage: Bei der Park & Ride-Anlage am Bahnhof Großweikersdorf kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Zug (2 Personenwaggons und ein Kesselwaggon) und einem PKW. Der Kesselwaggon schlug Leck, in den Personenwaggons sowie im PKW befinden sich mehrere verletzte Personen.

Sofort nach dem Eintreffen am Bahnhofsgelände wurde der Vorstand aufgesucht um uns über die genaue Lage zu informieren. Anschließend wurde vom ÖBB-Einsatzleiter das Abschalten und die Erdung der Oberleitung veranlaßt. Erst dann konnte mit der Einsatzübung begonnen werden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Utzenlaa erkundete die Lage und traf erste Maßnahmen anhand der GAMS-Regel (Gefahr erkennen – Absperrmassnahmen – Menschenrettung - Spezialkräfte anfordern).

Sofort nach dem Lageüberblick wurde die Unfallstelle durch die Mitglieder der Feuerwehren Absdorf und Utzenlaa weiträumig abgesperrt, ein Brandschutz aufgebaut und mit der Menschrettung aus dem PKW sowie dem weiter vom Kesselwaggon entfernten Personenwaggon begonnen. Der im Kesselwaggon geladene Gefahrstoff wurde der zur Unterstützung gerufenen Werksfeuerwehr Donauchemie Pischelsdorf anhand der UN- und Gefahrnummer mitgeteilt, von dieser eruiert und dem Einsatzleiter bekanntgegeben.

Da es sich um Wasserstoffperoxid – einer brandfördernden, wässrigen und ätzenden Lösung – handelte, musste sich ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Utzenlaa mittels Stufe2-Schutzanzügen ausrüsten um das Leck abzudichten. Danach konnte vom Atemschutztrupp auch noch die letzte Person im Waggon nahe dem Kesselwaggon gerettet werden.

Nach ca. 1,25 Stunden konnte diese interessante Übung beendet werden.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Utzenlaa

KRF-B, KLF, 10 Mann, 2 Stunden;

Feuerwehr Absdorf

RLFA-2000, KDO, Atemschutzkompressor, 5 Mann, 2 Stunden;

Feuerwehr Donauchemie Pischelsdorf

KLF, SSF, ca. 10 Mann, 2 Stunden;

Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Franz Schneider als Übungsbeobachter












26/05 2008

Unterabschnitts-Inspektionsübung in Absdorf am 24.05.2008

Am Samstag nachmittag, dem 24. Mai 2008 fand die diesjährige Unterabschnitts-Inspektionsübung – diesmal durchgeführt von der FF Absdorf – statt.

Als Übungsobjekt diente das Gebäude der Fam. Glatzenberger gegenüber des Pfarrhofes. Als Übungsannahme wurde ein Gebäudebrand mit verletzten bzw. vermißten Personen angenommen. Eine Person wurde von den „Flammen“ im 1.Stock eingeschlossen, weitere Personen wurden im Haus vermutet. Aufgrund des Brandes war die Stiege eingestürzt. Im Hof des Gebäudes wurde Holz gelagert.

Die alarmierten Feuerwehren Königsbrunn, Frauendorf, Bierbaum, Utzenlaa und Hippersdorf wurden durch den Einsatzleiter Kdt. Treiber Franz mit Aufgaben betraut wie z.B. das Ausrüsten von Atemschutztrupps, das Herstellen der Wasserversorgung, das Schützen von gefährdeten Bereichen, die Verkehrsregelung (bis zum Eintreffen der Polizei), usw.;Der Einsatzort wurde in weiterer Folge zu besseren Koordinierung in zwei Einsatzabschnitte unterteilt (Hofseite/Straßenseite).

Als interessante Aufgabe wurde durch die Atemschutztrupps die hydraulische Ventilation (Belüftung) erprobt. Dabei wird mittels Sprühstrahl vom Gebäudeinneren durch ein Fenster, etc. ins Freie gespritzt. Durch den Sprühstrahl entsteht ein Sog, wodurch der Brandrauch ins Freie gezogen wird. Die Sichtverhältnisse im Raum verbessern sich dadurch schlagartig.

Da es sich bei dieser Übung um eine sogenannte Inspektionsübung gehandelt hat war auch ein Team von Übungsbeobachtern unter der Leitung von Ausbildungs-Abschnittssachbearbeiter HBI Ploiner Friedrich anwesend.

Insgesamt wurden 10 Fahrzeuge, 1 Anhängeleiter, 1 Atemschutzanhänger und 5 Atemschutztrupps (mit insgesamt 16 Mann) eingesetzt.
An der Übung nahmen 62 Feuerwehrmitglieder (darunter 8 Mitglieder der FF Utzenlaa) und 8 Übungsbeobachter teil.

Anschliessend wurde eine Übungsbesprechung durchgeführt, bei der von den Übungsbeobachtern durchaus positive Kritik geübt wurde.

Textquelle: Feuerwehr Absdorf









03/04 2008

Schulung Einsatztaktik im Atemschutzeinsatz am 02.04.2008

Am Mittwoch, dem 2. April 2008 um 19.30 Uhr folgte die zweite Theorieschulung des Jahres, die im Feuerwehrhaus abgehalten wurde.

In mehreren Powerpoint-Präsentationen, die teilweise von HBI Fritz Ploiner von der Freiwilligen Feuerwehr Grafenwörth zur Verfügung gestellt wurden – hierfür herzlichen Dank – wurden richtiges Vorgehen beim Innenangriff, mögliche Gefahren (Flash-Over, Backdraft, Deckeneinstürze, etc.) gelehrt.

10 Mitglieder der Feuerwehr Utzenlaa nahmen an dieser hochinteressanten Schulung teil.

Hier noch interessante Videos zum Thema Backdraft & Flash-Over

Video 1

Video 2

Video 3

 



12/03 2008

Schulung Einsatztaktik bei Hybridfahrzeugen am 11.03.2008

Die erste Theorieschulung im Frühjahr 2008 wurde am Dienstag, dem 11. März um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Utzenlaa abgehalten.

In einer Powerpoint-Präsentation, die dankenswerterweise von OLM Hubert Jesser von der Freiwilligen Feuerwehr St. Andrä-Wördern zur Verfügung gestellt wurde, wurden Gefahren und Schutzmaßnahmen bei Bränden oder Unfällen von heutigen Hybridfahrzeugen unterrichtet.

16 Mitglieder der Feuerwehr Utzenlaa nahmen an dieser Schulung teil.



21/01 2008

Brandeinsatzübung mit Christbaum- und PKW-Brand am 19.01.2008

Als krönender Abschluss an diesem Samstagnachmittag stand eine Christbaum- und PKW-Brandeinsatzübung am Programm.

Zuerst wurde den anwesenden Kameraden anhand einiger trockener Weihnachtsbäumen veranschaulicht, wie rasend schnell diese in Flammen aufgehen können wenn zB. eine Kerze einen Ast entzündet.

Innerhalb weniger Sekunden stehen der Baum und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch Vorhänge und Möbel eines Zimmers in Flammen.



Video – Christbaumbrand

   605 K

Zu guter Letzt wurde ein Übungsfahrzeug nach Entfernen aller Betriebsmittel in Brand gesetzt und 2 Trupps konnten beim Löschen nochmals die neuen Hohlstrahlrohre testen.









21/01 2008

Hohlstrahlrohrvergleich und Training am 19.01.2008

Da das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa die Anschaffung von Hohlstrahrohren in Erwägung zog, wurde am 19.01.2008 ab 15.00 Uhr ein Vergleichstest zwischen neuen und alten Strahlrohren und gleichzeitigem Training der verschiedenen Einstellmöglichkeiten durchgeführt.

Insgesamt 2 C-Hohlstrahlrohre vom Typ Rosenbauer RB100 und RB101 sowie 1 B-Hohlstrahlrohr vom Typ Rosenbauer RB102 wurden zu Testzwecken geliefert.

Am Ende kam man zum Entschluss, dass ein neues B-Rohr aufgrund der fast identischen Wurfweite wie unsere alten B-Strahlrohre nicht notwendig ist. Dafür werden die beiden C-Hohlstrahlrohre mit Literleistungen von jeweils 45–230 l/min sowie 130–400 l/min angekauft.






21/01 2008

Eisrettungsübung Theorie und Praxis am 19.01.2008

Thema der Winterschulung der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa war auch dieses Jahr wieder die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen sowohl als Einsatzmitglied als auch als Privatperson.

Am Samstag, dem 19. Jänner wurde ab 13.00 Uhr zuerst der theoretische Teil im Feuerwehrhaus abgehalten. Kommandant OBI Karl Zimmermann lehrte die 7 anwesenden Kameraden mittels Powerpoint-Präsentation die richtige Rettung von eingebrochenen Personen mit folgenden Schulungszielen: – Wie gehe ich vor als Privatperson/Einsatzkraft ? – Was muss ich alles wissen/beachten ? – Welche Rettungsmittel/-möglichkeiten gibt es ? – Was geschieht nach der Rettung (Erste Hilfe-Maßnahmen) ?

Im Anschluss wurde im Augebiet von Utzenlaa der praktische Teil dieser Übung abgehalten. 8 Mann rückten mit Rüst und Pumpe Utzenlaa zur ca. 1 Kilometer entfernten Schottergrube aus. Zuerst wurden 2 Löcher mittels einer Axt in das Eis geschlagen und danach stieg ein Kamerad mittels Trockentauchanzug, gesichert an einer Leine, in das ca. 4 Grad kalte Wasser. Geübt wurden alle Möglichkeiten der gelernten Rettungsarten wie als erstes die Rettung von Land als auch, falls diese nicht erfolgreich ist, die Rettung auf Eis.

Das diese Übung aufgrund der schon ziemlich dünnen Eisdecke nicht zu unterschätzen war, zeigte sich daran, dass beim letzten Übungsdurchgang 2 Retter ebenfalls im Eis einbrachen und von den Kameraden mit den Sicherungsleinen aus dem Wasser gezogen werden mussten. Bis auf nasse Kleidung und einigen Schrecksekunden kam aber glücklicherweise kein Beteiligter zu Schaden.

Um ca. 15.00 Uhr konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.